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Musik

Veröffentlicht in Lernen und Lehren

„Im Plastisch-Bildnerischen schauen wir die Schönheit an, erleben sie; im Musikalischen werden wir selbst zur Schönheit.“

Rudolf Steiner: Erziehungskunst. Methodisch-Didaktisches, 2. Vortrag, GA 294

 

Ziele und Anliegen

Musik ist ein zentraler Bestandteil der Waldorfpädagogik. Sie wird von der ersten Klasse an im Unterricht gepflegt und ist bis zur zwölften Klasse fest im Stundenplan als Unterrichtsfach verankert. Der hohe Stellenwert der Musik in der Waldorfpädagogik hat zahlreiche Gründe. So hat Musik einen positiven Einfluss auf die Gehirnentwicklung des Kindes, wie verschiedene wissenschaftliche Studien belegen. Sie fördert die Konzentration, Selbstkontrolle und Lernfähigkeit in allen Bereichen und wirkt harmonisierend auf die Seele. Damit leistet sie einen wesentlichen Beitrag zu einer gesunden kognitiven wie emotionalen Entwicklung. Außerdem werden wichtige soziale und gruppendynamische Prozesse erfahren und Souveränität im Aufführen und Präsentieren von Unterrichtsergebnissen vor einem Publikum gewonnen. Die Unterrichtsinhalte sind auf das Alter der Kinder abgestimmt und können je nach Lerngruppe variieren.

 

Unter- und Mittelstufe

Im ersten und zweiten Schuljahr leben die Kinder noch stark in der Umwelt. Dies berücksichtigend, tauchen die Schüler bei Liedern in Geschichten und Bilder ein und werden zum Beispiel selbst zum Vogel, der über die Landschaft gleitet, oder zum Regen, der auf die Erde trommelt. Aus der mehr träumerischen Beziehung zur Umwelt wird so nach und nach eine bewusstere. Weltinteresse wird geweckt. Die Lieder sind noch nicht auf Tonarten festgelegt, daher häufig pentatonisch (fünf Töne ohne Halbtöne) und bewegen sich melodisch frei nach dem Erzählten. Die pentatonische Kinderharfe und die ebenfalls pentatonische Blockflöte werden eingeführt. Fingerfertigkeit, Zusammenspiel und das Hören werden geschult.

Im dritten Schuljahr verlassen die Schüler die pentatonische Welt. Über eine kurze Phase der Quartenstimmung gehen sie nun über in die grundtonbezogene Dur-/Molltonalität, wie sie in Volksliedern oder auch in modernen Liedern aus dem popularen Bereich zu finden ist. Zum Spiel der Sopranblockflöte lernen die Schüler die Notenschrift. Auch das erste Kennenlernen der Mehrstimmigkeit beim Kanonsingen findet hier seinen Platz. Jedes Kind sollte – wenn möglich – privat ein eigenes Instrument erlernen.

Im vierten und fünften Schuljahr werden die angelegten Bereiche geübt und ausgebaut. Dabei werden die privat erlernten Instrumente zunehmend in den Unterricht miteinbezogen, so dass aus dem Flötenensemble ein Orchester mit verschiedenen Instrumenten wird. Schüler, welche die Notenschrift gut beherrschen, können ab der fünften Klasse in das Mittelstufenorchester eintreten, die anderen gehen in den Chor, in das Gitarrenensemble oder in den parallel stattfindenden Kunstunterricht. Ein besonderes Erlebnis ist das Musicalprojekt in der fünften Klasse, wo Musik und Schauspiel zusammentreffen und in Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk entsteht.

Bleibt in der sechsten Klasse der Blick noch auf die europäische Musik beschränkt, wird dieser im siebten und achten Schuljahr auf andere Musikkulturen der Welt hin erweitert. Im praktischen Tun erarbeiten sich die Schüler verschiedene Musikstile und Musikrichtungen. Auch das rhythmische Spielen auf Trommeln und anderen Schlaginstrumenten wird geübt. Das siebte Schuljahr wird durch eine vertiefende Betrachtung der Instrumente (Instrumentenkunde) und das achte Schuljahr durch kleine Referate zu Musikerpersönlichkeiten (Biografien) ergänzt.

 

Oberstufe

In der Oberstufe gehören die Herausbildung eines eigenen, begründeten Urteilens über Musik sowie eine differenzierte Entwicklung des inneren Erlebens zu den wesentlichen Zielen des Musikunterrichts. Dazu setzen sich die Schüler mit unterschiedlichen musikalischen Themen wie Filmmusik, Musik in der Werbung und politische Musik auseinander (9. Klasse). Außerdem beschäftigen sie sich mit der musikalischen Form (10. Klasse, Urteilsbildung am objektiv Sichtbaren, Messbaren) und gewinnen einen Überblick über die Geschichte der Musik von der Antike bis in die Moderne (11. und 12. Klasse). Das Singen von populärer und historischer Musik sowie die Improvisation oder Entwicklung von Filmmusik ermöglichen den Schülern auch weiterhin eigene musikalische Aktivitäten.

 

Chor und Konzerte

Jede Klasse bildet einen Klassenchor. Dort werden kleinere und größere Chorwerke erarbeitet und manchmal in Kombination mit dem Mittelstufenchor, dem Eltern-Lehrer-Chor und einem Orchester aufgeführt. Den Rahmen bilden Monatsfeiern, Schulfeste oder öffentliche Veranstaltungen und Konzerte. Ein besonderes Erlebnis ist das einmal im Jahr stattfindende Sommerkonzert in der St.-Laurentii-Kirche.

 

Lars Köhler, Musiklehrer

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Computerkunde / Informatik

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Computer in der Waldorfschule?

Diese Frage hat die Freie Waldorfschule Itzehoe schon im Jahre 1993 eindeutig mit  „Ja“ beantwortet und erstmals im Rahmen des Technologieunterrichtes in der Oberstufe Schüler am Computer unterrichtet, zunächst mit geliehenen Geräten und später dann mit einer Mischung aus alten und neuen Geräten in einem kleinen Gruppenraum.

Die Situation wurde 2004 wesentlich verbessert. Der Förderverein der Itzehoer Wirtschaft spendete der FWS Itzehoe die Einrichtung eines neuen Computerraumes mit 15 Schülerarbeitsplätzen und einem Lehrerarbeitsplatz.

Ein Blick in den ComputerraumEin Blick in den ComputerraumAlle Rechner sind in ein lokales Netzwerk eingebunden und haben eine schnelle Internetanbindung. Scanner, Tintenstrahl- und Laserdrucker sind ebenfalls von jedem Arbeitsplatz aus zugänglich.

Auch wenn es vielen Menschen, die die Waldorfschule schätzen oder selbst Waldorflehrer sind, nicht immer bewusst ist:
Die Waldorfpädagogik soll auch eine lebendige Auseinandersetzung der Schüler und Schülerinnen mit unserer modernen Welt und all ihren Ausprägungen ermöglichen. Dazu gehört natürlich auch die eingehende Beschäftigung mit der rasanten Entwicklung der modernen Technik im Unterricht.

Zu seiner Zeit war Rudolf Steiner auch im naturwissenschaftlich-technischen Wissen durchaus auf dem Laufenden und er verlangte ausdrücklich, dass die Lehrer der ersten Waldorfschule sich befähigten das Interesse der Jugendlichen in Mittel- und Oberstufe an der modernen Technik aufzugreifen und möglichst viele moderne Geräte bis ins kleinste erklären zu können.

Vor diesem Hintergrund kann ein Waldorflehrerkollegium die oben gestellte Frage nur mit ja beantworten. Allerdings liefern wir unsere Schüler speziell dem Computer nicht unbegleitet aus.

Einbindung in den Stundenplan

Wir haben in der Oberstufe für Computerkunde und Informatik feste Stundenkontingente eingerichtet. Dabei geht es darum, die Benutzung des Computers als Arbeitsgerät einerseits und die grundsätzliche Funktionsweise andererseits zu vermitteln.

Im 9. Schuljahr wird deshalb in geteilter Klasse für vier Wochen ein Zehn-Finger-Schreibtraining durchgeführt.

In der 10. Klasse lernen die Schüler den professionellen Umgang mit Textbearbeitungs- und Tabellenkalkulations-Programmen. Dafür steht jede Woche eine Doppelstunde zur Verfügung.

In der 11. Klasse findet nun vertieft eine Auseinandersetzung mit der Computertechnik statt.

Visuelle Programmierung eines RobotersVisuelle Programmierung eines RobotersSo werden im ersten Teil eines Physikpraktikums digitale Schaltungen hergestellt, nachdem im Physikunterricht der 11.Klasse die wesentlichen Grundlagen der Elektrizität behandelt wurden.
Im zweiten Teil dieses Praktikums lernen die Schüler die Grundlagen einer Computersprache und schreiben Programme zu Problemstellungen aus verschiedenen Fachbereichen. So lernen sie bspw. einen Lösungsalgorithmus für das Berechnen und Zeichnen eines beliebigen Dreiecks zu programmieren.

Im dritten Teil des Praktikums programmieren sie schließlich einen Roboter, der sich selbstständig im Raum bewegt und bestimmte Aufgaben erfüllt.

Fächer- und Altersstufenübergreifend

Jeder Lehrer und jede Lehrerin der FWS Itzehoe ist sich der Tatsache bewusst, dass die moderne Informationstechnologie (IT) wünschenswerte Vorteile und große Risiken mit sich bringt. Es ist ein grundlegendes Ziel aller Bemühungen unserer Lehrer, junge Menschen zu urteilsfähigen und weitgehend autonomen Erwachsenen zu erziehen.
In der Mittelstufe und am Anfang der Oberstufe ist es vor allen Dingen wichtig, die Eltern beratend zu unterstützen, wenn es um Benutzung des Computers, Computerspiele und die Nutzung des Internets durch ihre Kinder geht.

In der 11. und 12. Klasse findet die Auseinandersetzung mit diesen Themen zwischen Schülern und ihren Lehrern statt und es werden immer wieder Gelegenheiten wahrgenommen, exemplarisch eine kritische Betrachtung der Nutzung der IT aber auch der Sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und co. vorzunehmen.

Ein mögliches Motto des gemeinsamen Bemühens von Schülern und Lehrern bezüglich um eine fruchtbare Auseinandersetzung mit den modernen Technologien könnte sein:

Wir wollen Spieler sein und nicht der Ball.

In Lennarts Roboter-Blog erhalten Sie Einblick in das Projekt des Schülers Lennart Haller. Er gibt in seinem Blog Einblick in die Entwicklungsarbeit an einem Roboter, der autonom eine Karte erstellen und auf dieser navigieren soll.

Lennart Haller: "Immer wenn ich etwas neues gebaut oder programmiert habe oder sich Probleme zeigen, schreibe ich einen neuen Eintrag. So lässt sich meine Arbeit genau nachverfolgen. Schwerpunkt lege ich auf die Programmierung, also die künstliche Intelligenz.
Ich mache alles (Mechanik, Elektronik, Programmierung) allein. Hilfe hole ich mir von Bekannten oder aus dem Internet."

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Gartenbauunterricht

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Wenn wir die Geschichte der Schulgärten zurückverfolgen wollen, so müssen wir uns in das antike Griechenland begeben, wo schon 550 vor Christus die Schüler der großen Philosophen (Platon, Aristoteles) in der Kunst des Garten- und Obstbaues unterwiesen wurden.

Auch in Schulen in Deutschland hatte der Gartenbauunterricht eine lange Tradition. Ob in mittelalterlichen Klosterschulen oder den Volksschulen des deutschen Reiches, stets wurde der Erziehung des heranwachsenden Menschen an der Natur großer Wert beigemessen.

Nach 1945 wurde der Gartenbauunterricht an den meisten staatlichen Schulen fallengelassen oder gar nicht erst wieder aufgenommen. Man war wohl der Meinung, in eine zunehmend „verwissenschaftlichtere" Ausrichtung des Unterrichtes passe dieses Fach nicht mehr. So ist der Gartenbauunterricht heute nicht unbedingt eine Erfindung der Waldorfpädagogik, aber doch so zeitgemäß und notwendig wie nie.

Eine intensive Beschäftigung mit der Erde und ihren Naturreichen ist für viele Kinder heute nicht mehr selbstverständlich. Stattdessen prasseln Schreckensmeldungen über Umweltschäden, Artenschwund, Klimaerwärmung usw. auf sie ein. Sich nur auf diese Weise über Natur zu „informieren", führt leicht zu Resignation und Gleichgültigkeit. Der Gartenbauunterricht bietet hier einen Ansatz, auf ganz handfeste Art sich mit Erde, Pflanzen und Tieren zu befassen und zu verbinden. Nur durch eigene praktische Tätigkeit kann später eine Urteilsfähigkeit in Bezug auf die Natur entwickelt werden.

Als Rudolf Steiner 1919 die Waldorfschule gründete, betonte er die Wichtigkeit der Entwicklung des Kindes zum ganzen Menschen und die Verantwortung der Schule zu einer Erziehung von Kopf, Herz und Hand. Dem Gartenbauunterricht kommt dabei eine besondere Aufgabe zu. Er ist in der Waldorfschule nicht nur als ein willkommener Ausgleich zur intellektuellen Arbeit zu sehen, noch soll er den Schülern lediglich gärtnerische Fähigkeiten vermitteln. Der praktische Gartenbauunterricht ist ein Instrument, um das Kind in seiner leiblichen wie auch geistig-seelischen Entwicklung zu fördern und zu unterstützen.

Im Unterricht im Schulgarten soll dem Schüler die Berührung mit und die Arbeit an der Natur in sorgfältiger und respektvoller Weise nahegebracht werden. Die Heranwachsenden sollen erfahren, dass Boden, Pflanze und Tier auf die Tätigkeit des Menschen angewiesen sind und Natur und Mensch sich gegenseitig benötigen. Zudem soll das manuelle Arbeiten und somit der Erwerb von handwerklichem Geschick sowie das Überschauen zusammenhängender Arbeitsvorgänge das Selbstbewusstsein stärken. Die Neugier auf die Ergebnisse der Arbeit und Freude und Stolz auf das Erreichte können den Unterricht im Garten zu einem Erlebnis werden lassen. Der altersgemäße Lehrplan des Gartenbaus hat also die Idee des Schulgartens und des darin stattfindenden Unterrichtes völlig neu definiert und macht ihn so zum unverzichtbaren Bestandteil der Waldorfpädagogik.

Wir haben in Itzehoe die wunderbare Gelegenheit, in diesem Sinne in unserem schönen Schulgarten arbeiten zu können. Von der fünften bis einschließlich der achten Klasse lernen und arbeiten die Schülerinnen und Schüler an eigenen Beeten oder gemeinschaftlichen Pflanzungen. Zwei Gewächshäuser, ein Gartenteich, eine Wetterhütte sowie Bienenvölker bieten unterschiedlichste Felder der Betätigung. Hier ist Unterricht im wahrsten Sinne des Wortes als Erlebnis möglich unter Einbeziehung der körperlichen, seelischen und geistigen Natur unserer Kinder.

Christian Meyer
Gartenbaulehrer

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Handwerk und Handarbeit

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Die Arbeit mit den Händen bildet die Feinmotorik aus.Die Arbeit mit den Händen bildet die Feinmotorik aus.Durch das praktische Tun in der Handarbeit und im Werken be-greifen und er-fassen die Schüler die Welt. Die Arbeit mit den Händen bildet die Feinmotorik aus. Sie entwickelt gleichzeitig Konzentrationsfähigkeit, Geduld und Ausdauer. Die durch die Fingerfertigkeit erlernten feinen Bewegungen, wirken sich differenzierend auf die Ausbildung der Gehirnhälften aus.

Unsere Schüler lernen, sich den unterschiedlichen Bedingungen der Werkstoffe anzupassen. Aus ihren Gesetzmäßigkeiten erfolgt die künstlerische Freiheit und Gestaltung.

J. Friedeberg

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Lernen in Bewegung

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Das Bewegte Klassenzimmer - Lernen in Bewegung

In welch hohem Maße menschliches Lernen und Bewegen miteinander verknüpft ist, zeigt nicht nur unsere Waldorfpädagogik, die einen Bestandteil des Hauptunterrichts der Bewegung im weitesten Sinne zuschreibt, dem rhythmischen Teil, sondern wird inzwischen auch durch die Ergebnisse neurobiologischer, entwicklungspsychologischer und pädagogischer Forschung unterstrichen. Lernen ist eben eine Tätigkeit, die nicht ausschließlich mit äußerer körperlicher Ruhe verbunden ist.

Lernen in BewegungLernen in BewegungSo erscheint es nicht verwunderlich, dass das Kollegium seit 2005 Tische und Stühle aus unserem Unterstufenhaus „Morgenstern“ weitgehend verbannt hat. Stattdessen stehen handliche Bänkchen und Sitzkissen auf einem warmen Teppich zur Verfügung. Damit sind Bewegungsmöglichkeiten geschaffen, die als „Motor“ und „Mittler“ des Lernens dienen können.
Die Motivation, sich zu bewegen, bewegend zu lernen, kommt ganz aus dem Kinde. Wir greifen sie auf, geben der äußeren Bewegung im Unterricht eine Struktur, sie bekommt einen Rhythmus und kann zielgerichtet werden.

Die Bänkchen erlauben vielfältige EinsatzmöglichkeitenDie Bänkchen erlauben vielfältige EinsatzmöglichkeitenDie Bänkchen erlauben eine Vielfalt an Möglichkeiten des Einsatzes, begonnen bei der Kreisform, in der alle Partner „gleichberechtigt“ sind, sich gegenseitig wahrnehmen können und niemand einen Partner im Rücken hat, bis zu Gruppenbildungen und Einzelarbeitsplätzen ist alles ohne großen Aufwand möglich. Die Bänkchen können sogar als „Turngerät“ eingesetzt werden: wir hüpfen über, stehen und sitzen auf oder balancieren gar in verschiedenen Höhen und Schrägen auf ihnen. So kann sich eine äußere Bewegung verwandeln in eine innere Beweglichkeit.

Schulung der unteren SinneSchulung der unteren SinneDas kindliche Lernen beruht überwiegend auf Eigenaktivität und geht von sinnlichen Wahrnehmungen und Empfindungen konkreter Sinneseindrücke aus. Wir sprechen gerne in diesem Zusammenhang von den unteren Sinnen: Lebens-, Eigenbewegungs-, Tast- und Gleichgewichtssinn. Die Tätigkeiten dieser Sinne sind „Nahrung“ für das sich bildende kindliche Gehirn. Grob- und feinmotorische Übungen entwickeln und differenzieren so ganz bestimmte Bereiche des Gehirns, auf deren Grundlage das Lernen stattfinden kann, sind also Voraussetzung für Lernen überhaupt. Auch die emotionale Intelligenz und die soziale Kompetenz des Kindes werden durch das Zusammenspiel aller sinnhaften Wahrnehmungen gefördert.

E. Müller 

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